Muscat – the Anti-Dubai

Die Reise in das Sultanat am Indischen Ozean hat bereits vielversprechend begonnen, als ich für den knapp 7 stündigen Nachtflug nach Muscat einen super Platz mit endlos-Beinfreiheit am Notausgang angeboten bekam! 🙂

Ausgestattet mit Decke, Kissen und einem Amenity-Kit (mit Schlafbrille, Socken, Ohropax und Kopfhörern) wurde der äußerst angenehme und sehr ruhige Flug nur noch getoppt vom leckeren Duft des orientalischen Abendessen, welches kurz nach dem Start serviert wurde.

Bereits nach der Landung am frühen Morgen begrüßte mich die Sonne mit zu gut gemeintem Sonnenschein und Temperaturen um 37 Grad, sodass mir augenblicklich klar wurde, im Orient ankommen zu sein.

Am ersten Tag wurde zunächst das gebuchte Hotel The Platinum bezogen, von dem es mir möglich war, in 20 Minuten zu Fuß die Muscat Grand Mall und die meiner Meinung nach schönere Avenues Mall zu erreichen. Gesagt getan. Auffalend war hier, dass ich nahezu der einzige Tourist war, der sich neben zahlreichen Omanis und Indern in der Schlange der Hyper-Mega-Supermärkte verirrt hatte. Per Taxi ging es dann am Abend wieder zurück ins Hotel, ich ließ den Tag mit einer Runde im Pool auf der Terrasse entspannt ausklingen und hatte schon Lust auf Mee(h)r. Die Nacht war sehr ruhig und komfortabel, daher nochmals ein herzliches Dankeschön für das Zimmer-Upgrade zur Royal Suite, Hotel The Platinum!

Am zweiten Tag war Sightseeing angesagt. Per Taxi ging die Fahrt zunächst an den Al Qurum Beach, wo ich mir in den Wellen des Ozeans etwas Abkühlung erhofft hatte. Vergebens. Bei gut 40 Grad Außentemperatur konnte selbst das geschätzt 32 Grad warme Wasser nicht kühlen. Auch hier war das Besondere, dass der gesamte Strand komplett menschenleer war! Nachdem mich die erbarmungslose Sonne Muscats nach 20 Minuten erfolgreich vom Strand verjagt hatte, ging es per Taxi weiter zum National Park. Doch auch hier waren 30 Minuten absolut ausreichend, da es dort kaum Schatten spendende Cafés gab. Schön und sehr sauber (wie in der gesamten Stadt) war es jedoch auf jeden Fall. Vor allem sind die gepflegten Grünflächen, der große See im Herzen des Parks die sattgrünen Bäume und Sträucher ein seltener Anblick im Orient.

20 Minuten später führte die Muscat-Tour weiter zum Al Alam Palast, dem repräsentativen Dienstsitz des Sultans. Eindrucksvoll gestaltet und mit blau-goldener Fassade wirkt der Palast sehr imposant, mächtig und wunderschön. Das vermeintliche Highlight des Tages, den Besuch des Souks von Mutrah, hatte ich für die Abendstunden eingeplant, da die hiesigen Geschäfte erst gegen 16 Uhr öffnen. Wenn die Sonne langsam hinter den Hügeln der zerklüfteten omanischen Bergwelt versinkt und den Bereich rund um die Corniche in orange-rotes Licht tunkt, werden die Temperaturen angenehmer und in den verwinkelten Gassen des Souks erwacht das Leben.

Vom Zauber des orientalischen Flairs gefesselt, die Düfte des omnipräsenten Weihrauchs und der frisch gegrillten Lammspieße noch in der Nase musste es schließlich so weit sein und 30 Minuten später lag ich hundemüde aber überglücklich im Bett des Hotels.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass ich in ganz Muscat keinen einzigen Wolkenkratzer gesehen habe. Die Häuser sind alle viel kleiner und ursprünglicher als in Dubai. Die meisten von ihnen weiß und in dem typisch omanischen Stil gehalten – fläche Dächer, hohe und schmale Fenster und in heller Farbe gestrichen. Ebenso ist mir die ausgesprochene Gastfreundschaft der Omanis äußerst positiv ausgefallen. Vereinbart man mit dem Taxifahrer einen Festpreis, gilt dieser. Auch, wenn der Fahrer 30 Minuten länger durch die Stadt fährt, um mir seine Heimat näher zu bringen. Absolut fantastisch!

Und jetzt, einen Tag später, sitze ich gerade auf Sitz 12A des Oman Air Embraer 175 auf dem Flug von Muscat nach Salalah und freue mich auf weitere spannende aber auch erholsame 10 Tage in der Weihrauch-Region Dhofar, im Süden des Landes.

Was hier so alles passieren wird? Folgt mir auf Facebook und Instagram live auf meiner Reise 🙂


My trip to the Sultanate of Oman has already begun promising, as I got offered a very beautiful seat at the emergency exit with endless extra legroom on my way to Muscat – Yeah! 🙂

Suited with a blanket, a pillow and an Amenity-kit (with sleeping mask, socks, earplugs and headphones) the very pleasant and calm flight was just topped by the tasty smell of the Oriental dinner, what was served right after the start.

Even as I’ve left the aircraft, the sun was welcoming me too lovely with 37 degrees – I suddenly realized that I’ve reached the Orient.

The first way led me to my booked Hotel The Platinum. From there, it was possible to reach the Muscat Grand Mall and the Avenues Mall within 20 minutes by walk. That’s what I did and it was a bit strange that I was almost the only tourist between Omani and Indian people who has strolled through one of the hyper-mega supermarkets. In the evening, the taxi has taken me back to the hotel and I finished the day with a last round at the hotel’s rooftop-pool. Fortunately the night was very silent and comfortable – a big THANK YOU for the room-upgrade to the Royal Suite, Hotel The Platinum!

Sightseeing was on my list for the second day. So my first target was the Al Qurum Beach, where I wanted to cool down a little bit. But unfortunately the outside temperature has heated the sea to more than 32 degrees and so I left the beach 20 minutes later towards the National Park. The Park itself was beautifully landscaped and everything was very clean, like the whole city. As the whole environment there as the big lake in the heart of the park was well-maintained. Unfortunately there was almost no shadow at the midday-time, so I „escaped“ 30 minutes later.

20 minutes later the taxi took me to the Al Alam Palace, the representative headquarter of the Sultan. It is impressively designed and the golden-blue facade acts imposant, powerful and very beautiful. The visit of Mutrah Souk was the highlight of the day and I deeply recommend to visit it in the evening hours, because all the shops open from 4pm. When the sun slowly sets behind the impressive Omani hills and the sun illuminates the whole Cornice-area in a beautiful orange-red light, the temperature is getting more comfortable and the bustling live there begins.

I still smelled the omnipresent fragrance of incense and the grilled lamb-meat while the taxi has taken me home – I’m addicted by the magic of the Arab flair.

I haven’t seen any skyscraper in whole Muscat. All the houses are much smaller and more traditional than in Dubai. The most of them are white and in typical Omani style – flat roofs, tall and tight windows and painted in a bright color. The very friendly, proud and absolutely helpful Omani people was fantastic! If you have fixed a price with the taxi driver, you don’t have to give any tip, even if he takes you through whole Muscat for more than 30 minutes on top! I’ve never had any experiences like that before!

Now, one day later, I’m sitting on seat 12A of Oman Air Embraer 175 on my way from Muscat to Salalah and I’m looking forward to 10 exciting but also relaxing days in the Dhofar-area, in the very south of the Sultanate of Oman.

You want to know what will happen there? Follow me on Facebook and Instagram for live-news 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s