Die Flüge_MUC-SLL

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Oman Air WY 124 + WY 907 / München – Muscat – Salalah
Oman Air WY 904 + WY 123 / Salalah – Muscat – München

Für meinen zweiwöchigen Aufenthalt im Sultanat am Indischen Ozean fiel meine Wahl der Flüge auf die nationale Airline Oman Air. Auf Grund der jungen Flotte, der vielversprechenden Ausstattung und nicht zuletzt der 30 Kilo Freigepäck war die Buchung der Flüge reine Formsache. Sowohl der Service an Bord, als auch das Entertainmentsystem waren wirklich sehr gut! Überraschend positiv waren darüber hinaus jedoch die durchweg absolut ruhigen und komfortablen Flüge, die weder beim Start, noch bei der Landung unruhige Phasen hatten.


München – Muscat

Die Reise in den Oman begann vom Terminal 1 des Münchner Flughafens mit einem Nachtflug in die Hauptstadt Muscat. Durchgeführt wurde der gut 6-stündige Flug mit einem
Oman Air Airbus A330.
Vor allem nachts ist, wie in meinem Falle, ein Sitzplatz an den Notausgängen Gold wert.
Endlos-Beinfreiheit, dazu lässt sich der Bildschirm platzsparend in der Armlehne verstauen und in der Wand vor mir ist ein zusätzlicher Bildschirm integriert, der mich immer auf dem Laufenden hielt, wo ich mich gerade befand.
Was ich bisher nur aus der Business Class kannte, war ein Amenity-Kit.
Dies lag bei Oman Air jedoch auch in der Economy Class auf jedem Platz bereit und enthielt, zusätzlich zu einem Kopfkissen und einer Decke, ein Paar Socken, eine Schlafbrille und Zahnputz-Set. Alles verpackt in einem stilvollen Stoffsäckchen – sehr schön!
Während des Rückfluges saß ich von Salalah nach Muscat auf einem „normalen“ Economy-Sitz, der jedoch auch mehr Beinfreiheit bot, als auf Kurz- oder Mittelstrecken.
Das Entertainment-System war klasse! Unzählige Hollywood-Blockbuster auf deutsch, mehrere Kameras über welche man das Äußere sehen konnte und die Rückseite der kleinen, herausnehmbaren Fernbedienungen verfügte über eine Fernsteuerung für die zahlreichen Spiele – top!
Der Bordservice selbst ist ebenso als hervorragend zu bezeichnen. Die gesamte Crew war sehr freundlich, motiviert und hatte stets ein Lächeln auf den Lippen.
Die 3-gängige Hauptspeise wurde heiß serviert, war lecker und bestand -in meinem Fall- aus Hühnchen mit Risotto und Brokkoli, Kartoffelsalat und einem Stück Schokoladenkuchen.
Während des Fluges war es unglaublich ruhig, leise und ein ausgesprochen angenehmes Fliegen.

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Muscat – Salalah

Der Inlandsflug von Muscat nach Salalah wurde von Oman Air mit einem Embraer 175 durchgeführt. Auf dem knapp zweistündigen Flug gab es Orangensaft, Wasser und ein kaltes Sandwich. Auch wenn dieses optisch nicht den ansprechendsten Eindruck vermittelt hat, war es doch sehr lecker.
Das Besondere auf diesem Flug war, dass selbst in dem kleinen Flugzeug jeder Passagier einen eigenen Bildschirme zur Verfügung hatte, der per Touchscreen diverse Entertainment-Möglichkeiten bot.
Im August 2015 bin ich nach Warschau ebenfalls mit einem Embraer geflogen, dieser war im direkten Vergleich jedoch weniger geräumig und komplett ohne Bildschirme ausgestattet.

In der Luft verliefen beide Flüge außergewöhnlich ruhig und ohne jegliche Turbulenzen.

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Salalah – Muscat – München

Der Rückflug nach München erfolgte von Salalah aus mit einem kurzen Zwischenstopp in Muscat; beide Flüge wurden von Oman Air mit einem Airbus A330 durchgeführt.
Wie bereits vom Hinflug gewohnt, war der Bordservice sehr aufmerksam und die Flugbegleiterinnen sehr freundlich.
Auch auf dem Rückflug gab es mehrmals Getränke, Snacks und eine warme Hauptspeise.
Da auf dem Flug von Muscat nach München nicht einmal die Hälfte der Sitze belegt waren, konnte ich mir meinen Sitzplatz aussuchen und so vergingen die knapp 7 Stunden ebenso angenehm wie der Hinflug – mit endlos-Beinfreiheit 🙂

Auch auf diesen beiden Flügen war es überraschend ruhig, es gab keinerlei turbulente Phasen und so kam ich vollkommen entspannt in München an.

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